Ferrari 812 Superfast auf der IAA 2017    
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New GT

 

(c) www.hadel.net

Bereits im Sommer 2017 stellte Ferrari erstmals den neuen GT mit dickem V12 unter der Haube vor.

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Auf der IAA 20127 gab es dann sozusagen die Deutschland-Premiere für alle, die diesen sportlichen 2-Sitzer vermutlich nicht neu ab Werk bestellen werden.

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Wie schon beim nagelneuen Portofino wurden sogar die Scheinwerfereinheiten um kleine Luftzuführungen ergänzt.

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Beim neuen GT hat Ferrari großes Augenmerk darauf gelegt, dem Langstrecken-Flitzer möglichst eine hohe Alltagstauglichkeit mit in die Gene zu legen.

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Wer das notwendige Startkapital von über 280.000,- Euro entbehren kann, bekommt einen V12, der ohne Aufladung für reichlich Vorschub sorgt.

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Elektronisch kann das Fahrwerk von bequem gleitend für den komfortablen Cruise bis auf fast bretthart, wenn es denn supersportlich werden soll, eingestellt werden.

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Für einen Zweitürer hat der Ferrari 812 Superfast mit 2720 mm einen recht langen Radstand.

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Auf der Vorderachse werkeln 275er Gummis und eine entsprechende Bremsanlage.

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Das Leergewicht von 1525 Kilogramm macht den 812 Superfast zwar nicht zum Leichtgewicht, ist aber auf einem üblichen Niveau.

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Wie bei den V12 aus Maranello üblich, kommt auch der Neue ohne ausladende oder ausfahrende Spoiler am Heck aus.

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Dafür gibt es überall Öffnungen und Luftkanäle, die sich aber optisch perfekt in die Linienführung integrieren.

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Der Vorgänger F12 Berlinetta hatte eine sehr ähnliche Seitenlinie, war aber wesentlich weicher und ohne die vielen Schlitze im Blechkleid.

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Schauen wir uns im Innenraum mal genauer um.

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Durch die zweifarbige und kontrastreiche Farbwahl wirkt alles dynamisch und sportlich.

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Die Lenkräder sind schon seit vielen Jahren bei Ferrari unten abgeflacht und geben dem Fahrer so etwas mehr Beinfreiheit.

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Natürlich gibt es reichlich Sicht-Carbon im Innenraum, denn man soll schon erkennen wo das Geld eingesetzt wurde.

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Am Lenkrad gibt es viele Schalter, allerdings nur für die Einstellung rund um Fahrdynamik und Fahrspaß.

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Die üblichen Regler für Multimedia und andere nette Spielereien gibt bei Ferrari nicht an der wichtigsten Verbindung zwischen Fahrer und Auto.

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Gestartet wird über den roten Knopf auf der linken Lendradhälfte.

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Gebürstetes Aluminium, Leder und Carbon wirken hochwertig und sorgen trotz Sportlichkeit für echtes Wohlfühlambiente.

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Die Schalter in der Mittelkonsole bleiben weiterhin reduziert und thronen jetzt auf einem schmalen Carbonträger.

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Auch wenn es sich um ein Langstreckengleiter handelt, sollte man nicht vergessen, dass es eben nur ein Zweisitzer ist.

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Hinter der ersten Sitzreihe ist lediglich Platz für flache Koffer oder die speziellen Reisetaschen aus dem Ferrari-Shop.

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Der Urahn des 812 ist der 456 GT, der zu seiner Zeit mit viel Luxus und einer maximalen Reisegeschwindigkeit von über 300 Stundenkilometern zu überzeugen wusste.

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Die doppelten runden Heckleuchten sind schon seit gefühlten Ewigkeiten ein Erkennungszeichen der GT-Modelle.

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Früher noch vereint, wurden die Ringe schon vor einiger Zeit getrennt und filigraner gestaltet.

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Die dicke Vierstrahl-Anlage verfügt über eine Klappensteuerung und gibt bei höheren Drehzahlen den ungefilterten Sound an die Umwelt ab.

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Der breite Heckdiffusor gibt die notwendige Stabilität bei höheren Geschwindigkeiten.

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800 PS, 718 Nm aus 6,5 Litern Hubraum des V12 mit 65 Grad Zylinderwinkel sorgen für viel Fahrspaß und eine geniale Akustik gerade bei hohen Drehzahlen.

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Das etwas zerklüftete Heck ist nicht jedermanns Freund, ich finde die markanten Kanten, Linien und Kurven gelungen.

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Wer sich einen derartigen Donnerbolzen gönnt, will normalerweise auch nicht übermässig dezent und unauffällig unterwegs sein, oder smilie ?.

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Um besser durch die Kurven zu kommen, werden bei engen Kehren die Hinterräder mitgelenkt.

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Trotz alldem wird dieser Flitzer niemals ein echter Kurvenräuber für die schnelle Hatz auf engen Straßen werden.

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Die Urform des 550 Maranello ist zwar noch klar erkennbar, wenngleich der Vorfahre eher wie eine softe Weichzeichnung des neuen 812 Superfast wirkt.

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Die maxmale Höchstgeschwindigkeit liegt bei 340 Sachen, der Sprint aus dem Stand auf 100 ist nach nur 2,9 Sekunden erledigt.

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Leistungsmäßig liegt nur der Hybrid-Sportler aus dem eigenen Haus über dem 812er, sofern man sich auf die Boliden aus Maranello beschränkt.

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Der Besuch in Frankfurt lohnt immer, also schonmal den nächsten Termin vormerken!

VonBisOrtInfo
September 2019
12.09.201922.09.2019Frankfurt68. IAA PKW

Der Messe-Bericht von 2017...
Alle Angaben ohne Gewähr.

Hier geht es zur Übersicht der IAA 2017-Neuheiten...

Auch dieser GT von Ferrari gehört in die Reihe der V12-Langstrecken-Reisemobile...



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