Veröffentlicht am 28.08.2020
Mit einem Turmdrehkran-Bauteil beladen parkte dieses Gespann Ende Juli 2020 im Bremerhavener Hafen.
Vierachsige Schwerlast-Zugmaschinen folgen fast immer einem üblichen Muster.
Jeder aufmerksame Betrachter hat hier bestimmt schon eine interessante Abweichung entdeckt.
Die geliftete Achse am Heck zeigt, dass es hier nur eine Antriebsachse gibt.
Ungewöhnlich ist ebenfalls die Platzierung des AdBlue-Tanks über dem Endtopf, zwischen Kabine und Dieseltank.
Ansonsten geht es hinter dem Fahrerhaus recht luftig zu.
Die Staufächer wurden perfekt in die freien Räume auf der Beifahrerseite eingepasst.
Für die Leitungen zum Auflieger gibt es ein entsprechendes Anschlusspanel an einem geschwungenen Bügel.
Vermutlich verfügt die letzte Achse über eine Lenkung, um die Wendekreise möglichst klein zu halten, weißt Du genaueres?
Über die Klappleiter ist der Aufstieg problemlos möglich.
Seitlich ausziehbare LED-Strahler sorgen für die notwendigen Informationen in der Nacht.
Der Auflieger von Faymonville ist auf möglichst geringes Eigengewicht und hohe Nutzlast ausgelegt.
Ladungssicherungsmaterial, Reserveräder und weiteres Zubehör finden auf dem Schwanenhals eine Bleibe.
Getankt werden kann nur von links, auch das "mobile Badezimmer" findet sich auf der Fahrerseite .
Im Regelfall werden derartige Zugmaschinen mit Gesamttransportgewichten bis 90 Tonnen auf Tour geschickt.
Hinter der Fahrertür sieht es etwas unaufgeräumt aus: Batteriefach, Druckkessel und einige freie Flächen.
Natürlich kann auch die Vorlaufachse angehoben werden.
Für Baumaschinen und kleine Sondertransporte ist diese Lösung mit Sicherheit ausgesprochen wirtschaftlich.
Unter dem Fahrer wohnt der D13K500-Motor, der 2500 Nm oder mit I-Save sogar 2800 Nm an das Getriebe liefert.
Nur einige hundert Meter entfernt versteckte sich sogar noch ein weiterer baugleicher Volvo mit Ladung.
Wie man gut erkennen kann, kommt auch dieser Vierachser von den Spezialisten von Toja.
Falls jemand Zweifel hat, einfach Kennzeichen und Ladung vergleichen .
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