Veröffentlicht am 09.02.2018
Nicola Mastrocesare aus Triggiano (I) ist den amerikanischen Musclecars verfallen.
Leistung kann gar nicht genug vorhanden sein. Außerdem ist er Spediteur und transportiert hauptsächlich Pasta-Produkte für den italienischen Nahrungsmittelhersteller Divella. Zu seinen großen Ikonen der Musclecars zählt Carroll Shelby, der den Shelby GT 500 erschuf und Weltruhm erlangte.
Was liegt da näher, als dem Meister ein Denkmal zu setzen? Ein Rollendes, mit ordentlich Power - sogar noch mehr Power als das Vorbild hatte?
So entstand 2015 der Plan zu diesem ganz besonderen "G.T. 580". Die Basis lieferte Scania anstatt Ford, allerdings schon 2006. Das hinderte den Besitzer jedoch nicht daran, eine künstlerisch wertvolle Airbrushlackierung von Sergio Calzolaro auf das Fahrzeug bringen zu lassen.
Nach getaner Arbeit steigt ein stolzer Mustang auf der Fahrerseite auf, der dem Sportwagen einst zu seinem Namen verhalf.
Die Motive stellten bei der Umsetzung in den H0-Maßstab eine große Herausforderung für Herpa dar. Mit viel Detailverliebtheit entstand eine blau/weiße Zugmaschine, die sogar mit bedruckten Außenspiegeln aufwarten kann.
Dieses V8-Logo der Spiegel ist selbstverständlich eng mit dem schwedischen Greif verbunden, passt im übertragenen Sinne natürlich ebenso zum leistungsstärksten Ford Mustang. Die weißen Le Mans-Streifen sind eine Reminiszenz an das amerikanische Coupé. Mehr braucht es eigentlich gar nicht, um Insider anzusprechen.
Eine bedrohlich wirkende Cobra - ebenfalls Namensgeberin der "Shelby Cobra" - säumt den Ford Mustang auf der Beifahrerseite. So vereinen sich beide namensgebenden Triebfedern auf der Kabine.
Der Trittbereich hinter dem Fahrerhaus ist mit viel Chrom ausgestattet.
An der Kabinenrückseite zeigt sich die Cobra nochmals vor wehenden Zielflaggen. Diese haben die Fahrzeuge von Carroll Shelby zweifelsohne am Ende eines Rennens häufig als Erster gesehen.
Diese Bilder zeigen die Zugmaschine bei ihrer Angekündigung durch Herpa. Leider gibt es zum ausgelieferten Modell einige Abweichungen:
- Angekündigt als Scania R, was dem Vorbild, Baujahr ca. 2006 entsprechen dürfte. Umgesetzt als Scania R'09, evtl. auf Kundenwunsch?
- Die orangenen Positionslämpchen wurden ersatzslos gestrichen.
- Der imposante Sockeldruck wurde nicht farbig umgesetzt.
- Auf der Retusche wurde eine andere Schriftart für den Sockeltext genutzt, entspricht nun aber dem Sockel-Standard.
Ich begrüße es sehr, das Herpa nach längerer Abstinenz wieder ein Airbrush-Modell präsentiert, das nicht von den "üblichen Vertragslackierern" gestaltet wurde. Unschwer zu erkennen, dass jeder Künstler eine andere Handschrift hat. Vom jungen Sergio Calzolaro, der inzwischen über 35 Lkw gestaltet hat, dürfen es gerne mehr Miniaturen in meiner Sammlung werden.
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