Veröffentlicht am 11.12.2015
Der Hersteller schreibt:
"Bei BONDIC handelt es sich um einen flüssigen Kunststoff, der mit Hilfe einer speziellen LED in weniger als 5 Sekunden aushärtet. Er enthält keine Lösungsmittel und ist somit nach der Aushärtung gesundheitlich unbedenklich. Die Verarbeitung ist dreidimensional, d.h. es bilden sich Schichten aus. Außerdem kann der ausgehärtete Kunststoff ganz einfach poliert, geschliffen, lackiert, gefräst oder sogar rückstandslos entfernt werden. BONDIC ist ein innovativer Werkstoff für viele Sofortreparaturen in Haushalt, Hobby und auch im Beruf."
Was soll das auf dem Basteltisch? Nach einigen Tests kann ich Bondic empfehlen. Da es nicht ungewollt aushärtet, ist es wesentlich besser anzuwenden als Sekundenkleber, der gern im ungünstigsten Augenblick aushärtet.
Dieser dickflüssige Kunststoff wartet geduldig, bis "die Erleuchtung" durch die LED einsetzt. So kann jedes Teil ohne Nervosität exakt positioniert werden,
Das Starterset enthält in einer stabilen Metallbox neben zwei Reinigungstüchern, eine Feile, die LED-Leuchte samt Halterung und den flüssigen Kunststoff. Alle Teile sind auch einzeln erhältlich.
Diese Mercedes Benz E-Klasse von Busch sollte elektrifiziert werden. Nach der Demontage stellte ich leider fest, dass Busch bei den Scheinwerfern sehr trickreich vorging.
Die äußeren Gläser sind transparent mit Chromfolie im Hintergrund, die für den realistischen Glanz sorgt. Anders bei den Fernlichtern: Dort kam eine transparente Kunststoffmischung mit silbernen Pigmenten zum Einsatz. Somit war keine Beleuchtung möglich.
Kurzerhand füllte ich die Löcher in der Karosserie mit Bondic aufgefüllt bzw. vier flüssige Membranen aufgespannt.
Bei so kleinen Flächen ziehen sich die Membranen automatisch in eine optimale Form. Der Kunststoff konnte sofort ausgehärtet werden, deshalb ging der "Umbau" sehr schnell.
Auch innen lassen sich nur geringe Spuren entdecken.
Im Vergleich mit einem weiteren Modell fällt die Änderung kaum auf.
Nach diesem ungeplanten Zwischenschritt konnte der Umbau zum voll beleuchteten Einsatzwagen erfolgen.
Besondere Modelle gehören in eine Vitrine. Besser noch: In ein kleines Diorama. Schade nur, dass die kleinen Boxen zwar von verschiedenen Herstellern...
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