Veröffentlicht am 30.10.2020
Während die Aluminiumkonstruktion sich weiter dem Himmel näherte, stieg der Fahrer in seinen Dreiachser.
Unbeladen wirkt der Vierachsauflieger gleich bedeutend länger.
Auf der freien Tanzfläche startete die Choreografie der Krane.
Während der 200-Tonner die Hakenflasche immer weiter in die Höhe zog, ließ der kleinere Kran einfach baumeln.
Nur wenige Momente später hing Schiffskasko schon auf der Seite.
Zur Ausrichtung und Stabilisierung bekam ein Gabelstapler ein Seil ans Heck gebolzt.
Gleichzeitig wurden die Hubseile des LTM 1130-5.1 vom Haken befreit.
Genug Platz auf der Tanzfläche für die weitere Vorstellung.
Der Liebherr LTM 1130-5.2 tauchte währenddessen mit ausgeschobenem Ausleger komplett ab.
Vermutlich haben nun einige Spezialisten schon eine Idee, wie es weitergeht.
Falls nicht, einfach zuschauen, wie die Ladung am Heken weiter in die Höhe stieg.
Bei knappen fünf Metern reichte es für das weitere Vorgehen.
Der Ausleger wurde etwas nach vorn gefahren.
Mit Mannes- und Staplerkraft begann sich der Rumpf zu drehen.
Und schon konnte jeder erkennen, warum der zweite Kran am Rand der Tanzfläsche abtauchen musste.
Kaum hatte der Kasko eine 180-Grad-Drehung hingelegt wurde der zweite Kran für weitere Arbeiten vorbereitet.
Eigentlich hatte sich kaum etwas verändert, außer die Position von Bug und Heck .
Doch genau hier steckt der Trick.
Jetzt wurden die gleichen Hubseile wie zuvor in die Hakenflasche gehängt.
Ich denke, jetzt kann es wirklich jeder erkennen, oder ?
Dann also hoch mit der Ladung.
Und schon drehte sich der Seenotrettungskreuzer in die übliche Stellung.
Während die Position "kielunten" fast erreicht wurde, rollte schon dieser schienengebundene Roller heran.
Ab jetzt hieß es, alles langsam und sicher abzusetzen.
Auch hier kam wieder der klassische Gabelstapler zum Einsatz.
Obgleich der Roller nicht im üblichen Neuwagenlook daher kam, erfüllte dieser seine Aufgabe perfekt.
Für die weiteren Arbeiten war eine perfekte Ausrichtung entscheidend.
Wer möche schon auf einem Gestell arbeiten, welches nicht sicher gelagert ist?
Schließlich kommen etliche weiter Tonnen hinzu, wenn Aufbauten und Innenausstattung montiert werden.
Man sollte aber immer im Auge behalten, dass die Spezialisten der Fassmer Werft ihr Handwerk sicher beherrschen.
Durch hydralische Steuerung wurden dann die Stützen an den Rumpf gefahren.
Und nur einige Minuten später verschwand alles in die große Halle für die weiteren Arbeiten.
Der Betreiber, die "Die Seenotretter - DGzRS" finanziert alle Geräte und Leistungen nur aus Spenden. Somit sollte es für alle Wassersportler an den deutschen Küsten zur "Pflicht" gehören, hier regelmäßig einen Obulus abzuliefern. Wie bei einer Versicherung, von der jeder hofft, diese nie zu benötigen. Jeder kennt den Spruch: "Vor Gericht und auf hoher See..." - besser man hat vorgesorgt und seinen Teil dazu beigetragen, oder?
Wer richtig schwere Ladungen sehen möchte, dem lege ich die Berichte von der Verladung einer insgesamt rund 5500 Tonnen schweren Brecheranlage ans Herz, den leider nur sehr wenige Schwerlast-Fans angesehen haben.
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