Veröffentlicht am 20.10.2023
Dieses schicke Gespann präsentierten die Schwerlastspezialisten von E. Lafeber auf dem Treffen in Soesterberg 2023.
Der Schriftzug an der Tür weist klar auf die stärkste, aktuell verfügbare Motorisierung von MAN hin.
Auf der IAA Transportation 2022 wurde die neue TGX-Generation erstmals als vierachsiger Schwerlaster aus Wien vorgestellt. Als umfangreiche "Individual Lion S Edition" gibt es Sitze mit Leder und Ziernähten und vieles mehr.
Seltsam ist allerdings, dass der 640er von Lafeber der erste neue Werks-TGX war, den ich sozusagen auf freier Straße vor die Kamera bekam.
Im Herbst 2021 kam dieser schicke Mercedes Actros SLT 4158 von Navigator nach Bremerhaven. Besonderheit sind die fehlenden Außenspiegel (abgesehen vom rechten Seitenraumspiegel), die durch Kameras ersetzt wruden.
Ob sich dieses Konzept gerade im Bereich der überlangen Sondertransporte wirklich dauerhaft durchsetzt, bleibt abzuwarten. Probleme durch Spiegelungen, Reflexionen sind bisher ein Thema. Aber vielleicht ändert sich das mit zukünftige Kameratechnik.
Hinter dem Schwerlastturm mit Dieseltank und der großen Zusatzkühlung wurde eine kleine Schrankwand montiert.
Alle Dreiräume rund um den Endtopf wurden ebenfalls mit zusätzlichen Staufächern bestückt.
Zum Glück sind LKW-Namen normalerweise nicht geschützte Bezeichnungen, sonst wären Streitigkeiten vorprogrammiert.
2010 kam dieser dänische Truck nach Bremerhaven, der ebenfalls unter den Namen "El Toro" unterwegs war. Mehr gemeinsamkeiten konnte ich allerdings nicht erkennen
Wem der kleine schwarze "Knubbel" nahe der hinteren Seitenscheibe aufgefallen ist, hat eine weitere Zusatzausstattung gefunden.
Wie bei den MAN TGX 41.640 der Sangerhausen-Serie von Bohnet hat der Fahrer auch hier eine extra Seitenkamera, um den toten Winkel vom Spiegel trotzdem möglichst komplett überblicken zu können.
Auf dem Schwanenhals des Scheuerle Intercombi befinden sich zwei Ersatzräder und zwei große Stauboxen für das Reisezubehör.
Der Schrank mit den Staufächern wurde auf einem stabilen Sockel montiert.
Im Sockel befinden sich zu beiden Seiten ausziehbare Leitern.
Die unteren Boxen sind seitlich und vom Boden aus erreichbar.
Mittig dazwischen kann man den Tank befüllen und die Versorgungsleitungen vom Auflieger anschließen.
Doch damit nicht genug.
Ganz oben wurde eine Abschlussleiste mit LED-Leiste und drei zusätzlichen Rückleuchten für jede Seite aufgesetzt.
Für Einsätze mit Anhänger gibt es einen Träger mit Quicklocks für die Ballastpritsche.
Sogar zwischen den hinteren Achsen wurden individuell gefertigte kleine Ablagemöglichkeiten verbaut.
Selbst zwischen den Kotflügeln gibt es noch Freiluft-Lagerflächen mit Sicherung für die .
Logischerweise ist die Anhängerkupplung am Heck ein Muss, wenn es schon den Träger für eine Ballastpritsche gibt.
Auf dem Tiefbett des fünfachsigen Intercombi standen noch drei Achsen, die bei schwerer Beladung vor das Tiebett kommen.
Für die gute Sicht nach hinten, gibt es starke LED-Strahler am Heck.
Nicht riesig, aber viele Kleinigkeiten gehen gern in großen Ablagen verloren, darum sind das echte Helfer.
WIe bereits erwähnt, kann auf beiden Seiten eine kleine Leiter herausgezogen werden.
Durch die Verkleidung vor Batteriefach, AdBlue-Tank und den Ablagen entsteht eine glänzende Chromlinie auf Radhöhe.
Der Tankstutzen wurde verlängert, damit man die Pistole ohne Verrenkungen einführen kann.
Die Warntafeln für Überbreite stecken in Aufnahmen, die auch während der Fahrt genutzt werden können.
Hinter der Blende mit Firmensignet sind der AdBlue-Tank und das Batteriefach, sowie einige Druckkessel.
Die Front ist komplett bestückt mit LED-Blitzern und großer Registerkupplung.
Die Rundumleuchten sind nicht sichtbar, wenn man direkt vor dem TGX steht.
Dieser MAN TGX 41.640 von Gertzen Transporte wurde bei Toni Maurer aus einem dreiachsigen Basisfahrzeug gefertigt.
Erstaunlicherweise konnte ich diesen Vierachser einige Monate vor der Premiere des Werks-Schwerlasters von MAN fotografieren.
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